Der „Nowitzki Way“ in Dallas

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Die US-amerikanische Stadt Dallas hat eine Straße nach der deutschen Basketball-Legende Dirk Nowitzki benannt. Somit heißt ein Abschnitt der Olive Street nun „Nowitzki Way“. Das Straßenschild, welches sich in der Nähe des American Airlines Centers befindet, wurde von dem 41-jährigen Basketballprofi persönlich enthüllt.

Der gebürtige Würzburger äußerte sich dazu eher bescheiden. Laut eigenen Angaben ist diese ganze Geschichte für ihn surreal. Er fügte hinzu, dass die Stadt nach seinem ersten Jahr nicht einmal einen Müllcontainer nach ihm benannt hätte.

Der Bürgermeister Eric Johnson teilte mit, dass Dirk Nowitzki einen großen Einfluss auf die Stadt hat. Er lobte daraufhin seinen Arbeitsethos, sein Spiel und sein soziales Engagement. Nach einem Antrag der Fans, entschied der Stadtrat von Dallas, eine Straße nach dem NBA Spieler zu benennen.

Die deutsche NBA-Legende

Dirk Nowitzki spielte mehr als zwanzig Jahre in der NBA. Er hatte mit den Mavericks im Jahr 2011 die Meisterschaft gewonnen und spielte insgesamt einundzwanzig Jahre für das Team. Nun kam aber das Ende seiner Karriere.

Das letzte Heimspiel in Dallas drehte sich nur um den größten deutschen Basketballspieler. In einer atemberaubenden Zeremonie verabschiedeten die Fans sich von der Legende, und es folgte eine emotionale Rede von dem Coach Rick Carlisle.

Dirk Nowitzki ist in Würzburg aufgewachsen. Seine Mutter war eine Basketball-Nationalspielerin und sein Vater ein Handballspieler. Seine Liebe für Basketball entdeckt er erst etwas später mit dreizehn Jahren, aber es zeigte sich gleich, dass er ein großes Talent war.

„Dunkin Deutschman“ und „German Wunderkind“

Im Jahr 1998 nahmen die Dallas Mavericks Dirk unter Vertrag. Der Deutsche betrat so die beste Liga der Welt und blieb die nächsten zwei Jahrzehnte in Texas.

Dirk Nowitzki wird vor allem durch seine Fadeaway-Technik berühmt. Hierbei handelt es sich um eine Wurftechnik, bei der der Werfer sich zurückfallen lässt, um somit mehr Raum zwischen ihm und dem Gegner zu schaffen. So wird dem Gegner das Blocken deutlich erschwert.